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Wenn Schiebefenster Geschichte erzählen

Neues Sorpetaler Schiebefenster nach einem Vorbild aus den 1920er-Jahren. Foto: Tischlerei Bauer

(DS/PR)  Der Fensterbauer Sorpetaler ist einer der führenden Hersteller von Schiebefenstern. Schon die Entwicklung dieses besonderen Fensters orientierte sich an historischen Vorbildern. Und so bekommt der familiengeführte Betrieb immer wieder Gelegenheit, auch originalgetreue Schiebefenster für denkmalgeschützte Gebäude zu fertigen. Wie etwa beim Walddörfer Gymnasium in Hamburg.

Alte Schule, moderner Geist

Das Walddörfer Gymnasium im Hamburger Stadtteil Volksdorf entstand in den Jahren 1928 bis 1931 nach Plänen von Fritz Schumacher. Der Architekt lehnte sich dabei an die Lehren der Reformpädagogik an. Diese stellte die natürliche Neugier der Kinder, ihre Selbstbestimmtheit und ihr Recht auf eigenständige Erfahrungen in den Mittelpunkt. Es galt, die Kreativität der Kinder zu fördern und zu fordern.

In der Architektur des Walddörfer Gymnasiums finden sich diese Aspekte wieder: mit Lernorten außerhalb der Klassenzimmer (sogar im Freien), kurzen Wegen in den umliegenden Wald und großzügigen Schiebefensterfronten, die für helle, luftige Räume sorgen. Und einen unverstellten Blick von drinnen nach draußen – und von draußen nach drinnen – möglich machen.

Historische Optik mit neuesten Standards

Bei der Sanierung des Schulgebäudes, die 2016 mit dem Nordflügel startete, galt es, die bauzeitliche Ästhetik dieser Schiebefenster zu erhalten. Allerdings ließ sich nur ein kleiner Teil der Originalfenster instand setzen. Über 160 Fenster fertigte der Fensterbauer Sorpetaler neu. „Die ursprünglichen Fenster waren geradezu minimalistisch – wirklich total reduziert und sehr filigran. Mit einer einfachen Verglasung war das damals gut umzusetzen. Die heutigen Anforderungen an Wärmedämmung und Bedienkomfort machten es uns da schon etwas schwerer“, erläutert Stefan Appelhans, der bei Sorpetaler den Vertrieb leitet.

Die denkmalschutzrechtlichen Vorgaben für die neuen Schiebefenster waren sehr umfangreich. So mussten die Holzkämpfer dem Bestand angepasst werden und eine maximale Ansichtsbreite von 160 mm besitzen. Auch die Laibungsbretter sollten dem Bestand nachempfunden werden. Zudem galt es, die Zugeinrichtung des verschiebbaren Flügels so zu konstruieren, dass sie komplett verdeckt in den Futterkästen lag, um dem historischen Schiebefenster möglichst nahe zu kommen.

Der Schiebefenster-Veteran

Bei der Umsetzung konnten sich die Holzfenster-Experten von Sorpetaler auf ihre jahrelange Erfahrung verlassen. „Wir sind schon seit einigen Jahrzehnten Spezialist für Schiebefenster. Dieses Know-how hilft ungemein bei so komplexen Bauten. Ein weiterer Vorteil ist, dass wir unsere Schiebefenster von Grund auf nach historischen Vorbildern entwickelt haben und auch bei anderen Altbauprofilen auf schmale Ansichten setzen“, fügt Appelhans hinzu. So gelang es, neue Fenster zu fertigen, die den Originalen fast bis aufs Haar gleichen.

Die Restaurierung der bauzeitlichen Schiebefenster hat Sorpetaler damals übrigens nicht selbst übernommen. Mittlerweile bietet das Unternehmen die Instandsetzung denkmalgeschützter Fenster aber auch an. „Wenn wir bauzeitliche Fenster selbst instand setzen, tragen wir unmittelbar zur Erfüllung der Maxime ‚Erhalt vor Ersatz‘ bei. Gleichzeitig nehmen wir ganz viel Wissen mit für die Entwicklung neuer Fenster für Altbauten und denkmalgeschützte Häuser. Und können so der ursprünglichen Architektur solcher Gebäude immer besser gerecht werden”, schließt Stefan Appelhans.

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